Nach dem Regen der letzten Tage wurde es endlich wieder warm. Ich konnte nicht anders und am frühen Nachmittag sind meine XYL und ich in den Kurpark gefahren. Eigentlich war nur kleines Gepäck geplant, aber wie immer Pläne ändern sich und so wurde es ein Picknick und drei Antennen zum Vergleich.
Bei hervorragenden Bedingungen was das lokale Wetter als auch das Funkwetter betraf wurde zuerst die EFHW am Spiderbeam 10m Mast gehisst. Transceiver KX2 und TP-III Paddle zum senden. Auf 20m, 30m und 40m schöner klarer Empfang der EFHW, die Werte im RBN ließen sich sehen. Mit dieser Antenne wurden 8 QSOs geführt.
Danach der Wechsel zu einer Random Wire am 9:1 UnUn. Ziemlich identisches Ergebnis, 12 QSOs. Der einzige Unterschied war die nun benötigte Tuner Funktion am KX2. An der EFHW brauchte es außer für 30m keinen Tuner.
Als letzte Antenne die G5RV an einer 300 Ohm HL. Ich mochte diese Antenne schon bei der Aktivierung am Auesee aber der direkte Vergleich war doch bemerkenswert. Viel weniger Rauschen und ein lauter meist glasklarer Empfang.Die Werte im RBN waren im Schnitt ca. 20% höher als vorher. 18 QSO in kurzer Zeit mit der G5RV.
Die RBN-Werte im Vergleich sagen natürlich wenig aus, Bedingungen ändern sich. Die Abspannrichtung wurde bei allen Antennen gleich gehalten, lediglich die G5RV wurde als Inv-V und die beiden Endgespeisten als Sloper aufgebaut.
Fazit. Auch wenn Auf und Abbau deutlich mehr Aufwand, Platz und Zeit bedeuten, werde ich in Zukunft häufiger die G5RV oder die ZS6BKW aufbauen wenn möglich. Einfach klasse wie beide spielen.
Natürlich sind beide Endgespeisten ebenfalls Top und immer dabei wenn es schnell gehen soll oder Gewicht eine Rolle spielt. Einfach ein Seil im Baum oder ein kleiner 6m Mast, hochziehen fertig. Richtige Arbeitspferde halt. Aber es gibt halt auch merkliche Unterschiede besonders im Empfang.
Danke an alle Hunter!
Bilder zur Aktivierung